Siegfried Wik


Siegfried Wik entdeckte seine Leidenschaft fürs Bauen bereits in seiner Kindheit. Aufgewachsen auf einem Bauernhof am Fuße der Schwäbischen Alb, fand er dort reichlich Material für seine ersten kleinen Bauprojekte. Nach dem Abitur folgten Praktika im Architekturbüro und einer Bautischlerei, bevor 1982 das Architekturstudiums an der TU Berlin begann.
Aufgewachsen in Balingen-Dürrwangen, einer beschaulichen ländlichen Gemeinde in Baden-Württemberg spielte er in seiner Jugend Handball – eine Erfahrung, die ihm später noch nützlich sein sollte. Denn wie beim Handball geht es auch in der Architektur darum, Räume zu erkennen und zu nutzen.
Im Architekturstudium gewann er einen Wettbewerb, den Arno Bonanni unter Studenten zur 750-Jahr-Feier Berlins ausschrieb – ein Erfolg, der nicht nur sein fachliches Können unter Beweis stellte, sondern auch den Grundstein für eine lebenslange Freundschaft mit Bonanni legte.
Nach dem Studium schlug er nicht den Weg ins klassische Architekturbüro ein, sondern entschied sich vorerst für eine Karriere bei einem Berliner Bauträger, die ihm wertvolle Erfahrungen und Erkenntnisse in der Realisierung von Bauvorhaben insbesondere unter wirtschaftlichen und gestalterischen Aspekten des Bauens ermöglichte.
Seine Vision von der idealen Stadt ist: "Ein Quartier der Vielfalt und der Begegnung, mit hoher Lebensqualität und Lebendigkeit, mit öffentlichen begrünten Bereichen und Plätzen durchzogen. Ein Kiez mit kurzen Wegen, eine Stadt, in der man wohnen, arbeiten und leben möchte und keine Schlafstadt." Diese Vorstellung spiegelt seinen ganzheitlichen Ansatz wider, der Funktionalität mit Lebensqualität verbindet.

